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Winterzeit ist Erkältungszeit

So kommen sie gut durch die kalte Jahreszeit!

Erkältungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Jeder Erwachsene erkrankt hierzulande etwa zwei- bis viermal pro Jahr an einer Erkältung. Kinder sogar noch viel häufiger.

Grippe oder grippalter Infekt?

In der Apotheke hört man häufiger den Satz „Ich habe eine Grippe“. Gemeint ist dabei meist eine Erkältung, auch grippaler Infekt genannt. Zwischen Erkältungen und einer echten Grippe gibt es aber klare Unterschiede. Die Grippe (Influenza) wird von Influenza-Viren ausgelöst. Die typischen Symptome treten schneller auf als bei einer Erkältung und sind deutlich schwerwiegender. Bereits wenige Stunden nach der Inkubation steigt die Körpertemperatur auf bis zu 40 °C an. Häufig dauert es Wochen bis sich der Betroffene wieder vollständig fit fühlt und nicht selten können Komplikationen auftreten. Ein Grippepatient gehört unbedingt in ärztliche Behandlung.

Warum erkältet man sich häufiger im Winter?

In der kalten Jahreszeit halten sich die Menschen besonders häufig in geschlossenen und meist selten gelüfteten Räumen auf und so können sich die Erreger leichter ausbreiten.
Aber nicht die Kälte macht die Menschen krank, sondern die Reaktion des menschlichen Körpers auf Kälte ist dafür verantwortlich, ob oder dass man sich erkältet.
Wenn die Haut zu kalt wird, verengen sich die Gefäße und die Durchblutung wird schlechter. Dann stehen den Viren die Tore offen. Wenn die Gefäße verengt sind, werden die Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet und dadurch zu wenig mit Antikörpern und Zellen der unspezifischen Immunabwehr versorgt. Erkältungserreger können sich verstärkt vermehren und ausbreiten.

Tipps!

Regelmäßige Bewegung

Was für den Sommer gilt, trifft auch auf den Winter zu: Regelmäßiger Sport hält den gesamten Organismus in Schwung und stärkt die Abwehrkräfte. Auch im Winter gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu gestalten. Doch Vorsicht: Wer bereits erkältet ist, sollte sich schonen, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten.

Ingwer

Die kleine Wunderknolle findet schon lange Anwendung in der chinesischen Medizin und erfreut sich auch in unseren Breitengraden einer immer größeren Beliebtheit. Ingwer wirkt durchblutungsfördernd und antibakteriell und eignet sich besonders, um das Immunsystem auf Trab zu bringen. Schon bei den ersten Symptomen einer Erkältung sollte man daher beherzt zur Knolle greifen. Für einen aromatischen Erkältungstee einfach je nach Geschmack circa einen Esslöffel frisch geriebenen Ingwer mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und das Ganze acht bis zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Anschließend die Ingwerstücke entnehmen und den Tee heiß genießen.

Zink und Eisen

Neben Vitaminen sollten auch genügend Spurenelemente auf dem Speiseplan stehen. Vor allem Eisen und Zink sind für unser Abwehrsystem wichtig. So erhöht der Mangel an Zink die Infektionsanfälligkeit erheblich. Austern, Hülsenfrüchte, Kalbfleisch oder Käse wie Gouda oder Emmentaler können als Zinkquelle dienen.

Kommen Sie zu uns!

Gerne beraten wir Sie individuell zur Behandlung Ihrer Erkältungssymtome oder zu Präparaten, die Ihnen helfen, eine Erkältung im Winter vorzubeugen oder Ihre Abwehrkräfte generell zu stärken.

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